Bildungsstreik am Niederrhein

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Mehr Gesamtschulplätze für unsere Stadt

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DIE LINKE. Mönchengladbach fordert die 6. Gesamtschule und DIE LINKE. Krefeld fordert die 4. Gesamtschule. Diese Forderung steht im engen Zusammenhang mit der bundesweiten Forderung "Eine Schule für alle". Zur Situation in Mönchengladbach:

(PM DIE LINKE. MG vom 03.03.09) 497 Kinder, die keinen Platz an einer Gesamtschule bekommen und Hauptschulen, die nach dem ersten Anmeldeverfahren nicht mehr in der Lage sind, überhaupt eine Eingangsklasse zu bilden.
So stellt sich die schulorganisatorische Wirklichkeit in Mönchengladbach dar.

Verantwortlich dafür sind CDU und FDP, die sich seit Jahren weigern, die Konsequenzen aus den wachsenden Anmeldezahlen für Gesamtschulen und der immer geringer werdenden Akzeptanz der Hauptschulen zu ziehen. Dass selbst Ganztagsangebote an Hauptschulen und eine bessere Ausstattung an diesem Trend nichts ändern, zeigen die Anmeldezahlen.

Bei Berücksichtigung der einzelnen Stadtteile und der Anmeldungen müssten mindestens drei Hauptschulen sofort geschlossen werden. Dies nicht zu tun wäre unverantwortlich angesichts der Haushaltslage unserer Stadt und auch gegenüber den abgewiesenen Gesamtschulkindern. Hier stellt sich die Situation aufgrund des Losverfahrens um freie Plätze mittlerweile so dar, dass Zwillingskinder bzw. Geschwisterkinder von Alleinerziehenden getrennt werden.

DIE LINKE.MG fordert die sofortige Einrichtung einer sechsten und zeitnah danach einer siebten Gesamtschule. Das Problem Anzahl der  Hauptschulen würde sich durch die Praxis lösen. Hauptschulen, die dann weniger als 18 Anmeldungen hätten, müssten sofort geschlossen werden.

Einen weiteren Artikel unter dem Titel "Den Elternwillen beachten: Die 6. Gesamtschule muss kommen!" gibt es hier.