Bildungsstreik am Niederrhein

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Sonstige


Deutschland vor dem ersten massenhaften Bildungsstreik

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Deutschland vor dem ersten massenhaften Bildungsstreik von Studierenden und SchülerInnen (15-19.06.09)
PM der Projektgruppe Bildungsstreik 2009, Presseteam (Michael Kolain, Tobias Schumann, Nadia Sergan, Oskar Stolz), Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

(11.06.09, Berlin) Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik sind SchülerInnen und Studierende über die katastrophalen Studien- und Schulbedingungen so entsetzt, dass sie gemeinsam mit mindestens 150.000 Menschen ihrer Wut Ausdruck verleihen. Über 70 lokale Bündnisse beteiligen sich am Bildungsstreik, 230 Organisationen und Strukturen unterstützen den Aufruf.

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AUDIMAX BESETZT

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Montagmorgen ab 8 Uhr 30 trafen sich Studierende der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach im Rahmen der bundesweiten Bildungsstreikaktion, um anschließend gemeinsam den Audimax zu besetzen. Inspiriert wurden sie durch die zahlreichen Protestaktion im gesamten Bundesgebiet und in Österreich. Im Laufe des Vormittags versammelten sich über 250 Studierende um ihren Forderungen friedlich Ausdruck zu verleihen, wobei sie teilweise vom Lehrpersonal unterstützt wurden. In die Wege geleitet wurde diese Aktion von Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen mit Unterstützung des AStAs (allgemeiner Studierendenausschuss).

Gefordert werden die soziale Öffnung der Hochschulen unter anderem durch die Abschaffung von Studiengebühren und die gesetzlich verankerte Gebührenfreiheit von Bildung, die Abschaffung des Bachelor-/Master-System in der derzeitigen Form durch das Ende von Verschulung, Regelstudienzeit und Dauerüberprüfung. Hieran anschließend wird die Mitbestimmung aller Beteiligten im Bildungssystem u.a. durch Viertelparität in den Hochschulgremien verlangt, wodurch die Demokratisierung des Bildungssystems gefördert werden soll. Auch wurden von den Studierenden die Lehr- und Lernbedingungen kritisiert, als notwendig erachten sie die Aufstockung des Lehrpersonals auf ein pädagogisch tragbares Niveau.

Die Studierenden erwarten eine konstruktive Diskussion mit der Hochschulleitung um die bestehenden Missstände zu beseitigen und die im Bolognaprozess vereinbarten Beschlüsse umzusetzen.

"Der Streik läuft weiterhin, es wurden Arbeitsgruppen gegründet und mittlerweile steht ein großer Plan für ein Abendprogramm mit Livemusik und weiteren Infos.
Schnappt euch euren Schlafsack und kommt hierher. Für Verpflegung ist gesorgt!!!"
 

Senat lehnt Absenkung von Studiengebühren ab

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Senat der Hochschule Niederrhein lehnt Anträge zur Absenkung von Studienge bühren ab (PM fzs)
Keinerlei Fortschritt in der Gebührenfrage - Argumentation der
GebührenbefürworterInnen bizarr

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