Keine Reduzierung der Studienbeiträge

Dienstag, 05. Mai 2009 um 11:15 Uhr AStA der HSNR
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(Krefeld, 05.05.09) Auf der gestrigen Senatssitzung der Hochschule Niederrhein (HN) hatte der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) einen Antrag auf Reduzierung der Studienbeiträge gestellt. Gefordert wurde die Halbierung von 500€ auf 250€ ausgehend von Nachforschungen über die Verwendung der Studienbeiträge und der Veröffentlichung von Zahlen zur Senatssitzung vom 9. Februar. Die Zahlen und Nachforschungen ergaben, dass nur rund 50% der Studienbeiträge verausgabt wurden und die Landesmittelüberschüsse die Ausgaben aus Studienbeiträgen überstiegen. Die für den AStA logische Konsequenz daraus kann nur eine Halbierung der Beiträge sein. „Es kann nicht sein, dass sich Studierende sich doppelt so hoch verschulden, als sie es eigentlich müssten“, so Bastian Feldkeller (AStA Vorsitzender).

Parallel zum Antrag des AStAs wurde auch ein Antrag des Rektors beraten, dieser sah eine Reduzierung von 50€ auf 450€ vor. Im Laufe der zweistündigen Diskussion wurde noch ein weiterer Antrag von einem Senator auf Reduzierung auf 400€ gestellt, worauf der Rektor seinen Antrag zurückzog, aber gleichzeitig die Studierendenvertretung zu Verhandlungen über die Höhe der Reduzierung einlud. Der Antrag des Senators wurde mit 11 zu 12 Stimmen abgelehnt, der Antrag des AStAs wurde anschließend auch niedergeschmettert.

Vorerst bleibt es an der HN bei 500€ Studienbeiträgen.

Der AStA wird nun versuchen, bis zur nächsten Senatssitzung am 25.5.09 mit dem Rektorat eine Reduzierung der Beiträge auszuhandeln und diese dann beantragen.

Zusätzlich werden weitere Schritte und Maßnahmen beraten, um dieser Niederlage im Senat der Hochschule entgegenzutreten. „Wir haben nach wie vor Optionen, die der AStA ziehen wird.“, so Feldkeller weiter. „Wir werden aus dieser Niederlage lernen und Konsequenzen ziehen. Aufgeben werden wir nicht.“